feuerwehr oerel

Feuerwehrhaus

Seit Dezember 2000 ist die Ortsfeuerwehr Oerel als Teil der Freiwilligen Feuerwehr Samtgemeinde Geestequelle in ihrem heutigen Domizil am Rande des Gewerbegebietes "Gewerbekamp" beheimatet. Nach und nach haben sich dort auch einige Firmen angesiedelt, zu denen ein freundschaftliches Nachbarschaftverhältnis besteht, auf dessen Basis man in der Vergangenheit bei Veranstaltungen und Projekten erfolgreich zusammengearbeitet hat.

Das Feuerwehrhaus verfügt über einen Umkleideraum mit Einsatzbekleidung, eine Werkstatt, einen Lagerraum und schließlich vier normgerechte Fahrzeugstellplätze. Vor allem die Nutzung der Fahrzeughalle ist für Passanten durch großzügig verglaste Sektionaltore schon von außen zu erkennen.

Direkt an die Fahrzeughalle grenzt der Sozialtrakt an. Hier sind neben einem Schulungs- und Aufenthaltsraum auch WC- und Duschräume, eine Teeküche mit Lagerraum, ein Büro, ein Lehrmittelraum sowie die Kleiderkammer der Samtgemeinde Geestequelle untergebracht. Der Lehrmittelraum kann bei Bedarf teilweise zu einem separaten Umkleideraum für weibliche Feuerwehrmitglieder umfunktioniert werden.
Weitere Lager- und Abstellräume sowie ein großzügiger Raum für die Jugendfeuerwehr konnten durch den Ausbau des Dachgeschosses geschaffen werden.

Hinter dem Feuerwehrhaus befindet sich ein Parkplatz mit 24 Pkw-Stellplätzen. Von hier aus haben die Mitglieder der Feuerwehr Oerel direkten Zugang zum Umkleideraum und dann weiter zur Fahrzeughalle. Die Zufahrt zum Parkplatz erfolgt über eine separate Einfahrt, sodass ein nahezu kreuzungsfreier Verkehrsfluss auch bei Einsätzen gewährleistet ist.

Für den Ausbildungs- und Übungsdienst steht direkt neben dem Feuerwehrhaus ein Ausbildungsplatz zur Verfügung. Hier kann die Feuerwehr Oerel verschiedene Wasserentnahmestellen (offenes Gewässer, Unter- und Überflurhydranten) nutzen. Ferner kann auf dem Ausbildungsplatz auch das Aufstellen von Leitern direkt am Feuerwehrhaus geübt werden. Bei Bedarf kann der Ausbildungsplatz auch teilweise beleuchtet werden.

Äußerlich passt sich das Feuerwehrhaus mit seinen roten Tonziegeln auf dem Dach, den roten┬áVerblendklinkern und den weißen Fenstern optimal dem vorhandenen Erscheinungsbild der Ortschaft Oerel an. Um jedoch eine unnötige Belästigung der direkten Anwohner zu minimieren, wurde das Gelände durch einen bepflanzten Erdwall zur Wohnbebauung abgegrenzt.

Alles in allem sind das Feuerwehrhaus und das Gelände für die Feuerwehr Oerel optimal. Da sich die Aufgabenbereiche der Feuerwehren in der Vergangenheit nicht mehr nur allein auf die Brandbekämpfung begrenzen, sondern auch stark auf die technische Hilfeleistung (z.B. bei Verkehrsunfällen) ausgeweitet haben, ist vor allem auch der jetzige Standort (der nur 300m vom vorigen Standort entfernt ist) nahe der B71/74 als vorteilhaft anzusehen.

der umkleideraum

 

Aufgrund der vielen verschiedenen Möglichkeiten für Feuerwehren, ihren Umkleideraum aufzuteilen und Spinde einzurichten, stellen wir unsere Lösung hier so anschaulich wie möglich dar. Sollten dennoch Fragen oder Anregungen auftreten, kannst Du gerne eine unserer Führungskräfte kontaktieren.

In der oben stehenden Skizze ist zu sehen, wie der Umkleideraum im Oereler Gerätehaus aufgeteilt ist. Vom Parkplatz aus in den Raum kommend befindet man sich beinahe in der Mitte des Raumes, was optimale Wegaufteilung zum eigenen Spind zur Folge hat.

Hinten links und rechts gibt es jeweils einen Ausgang aus dem Umkleideraum in die Fahrzeughalle. So können die Kameraden schnell zu den Fahrzeugen gelangen, ohne sich gegenseitig zu behindern.

Die Feuerwehr verfügt über 64 Spinde, einige sind also noch frei bzw. von einigen Kameraden als zweiter Spind genutzt.
Einzelne Spinde sind in aller Regel etwa so eingeteilt, wie Du im Bild rechts sehen kannst.

Wir kommen mit unserer Spind- und Raumaufteilung sehr gut klar und empfehlen dieses oder ähnliche Systeme gerne weiter.

 

 

 

 

 

Historie des Neubaus

Bereits 1993 stellte die Feuerwehr Oerel einen Antrag auf den Neubau eines Feuerwehrhauses. Nach intensiven Überlegungen und Planungen (auch ob das bestehende Feuerwehrhaus umgebaut bzw. erweitert werden solle) begannen die Bauarbeiten mit dem Spatenstich im April 2000.
Nicht zuletzt die Tatsache, dass die Mitglieder des Feuerschutzausschusses bei einem Ortstermin am damaligen Feuerwehrhaus zufällig Zeugen eines Einsatzes der Feuerwehr Oerel und somit auch der sehr engen Platzverhältnisse wurden, hat letztendlich zur Entscheidung für einen Neubau beigetragen.

Das neue Feuerwehrhaus konnte im Dezember 2000 nach nur achtmonatiger Bauzeit und einem hohen Eigenleistungsanteil der Feuerwehr Oerel fertig gestellt werden. Insgesamt 147 Feuerwehrmitglieder (aus allen Abteilungen) sowie viele weitere Oereler Einwohner leisteten über 4.500 Stunden Eigenleistungen in Sanitärinstallation, Heizungs- und Elektroinstallation, Tischler- und Malerabeiten. In zahlreichen Stunden wurden ebenfalls die Außenanlagen und 1.300m┬▓ gepflasterte Fläche erstellt. Außerdem wurden neben der Installation der Abgasabsauganlage und der Druckluftanlage auch teilweise Fliesenarbeiten, das Verlegen der Bodenbeläge und Erdarbeiten in Eigenleistung ausgeführt.
Der Anteil der Eigenleistungen summierte sich seinerzeit somit auf insgesamt 211.300 DM.