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EINSÄTZE 2013


Einsatz
#19/2013

Brandeinsatz: Feuer in einem Umspannwerk
05.12.2013 um 21:45 Uhr / Umspannwerk Alfstedt / Dauer: 2 Std. / Mannschaftsstärke 2 / Fahrzeuge: ELW

Als Orkantief „Xaver“ an diesem Abend über Nordeuropa und auch Norddeutschland zog und die Feuerwehr Oerel bereits einen Einsatz abgearbeitet hatte, kam es zu einem Feuer im Umspannwerk in Alfstedt. Im dortigen Umspannwerk wird u.a. der Strom aus dem Windpark Alfstedt in das 380kV-Hochspannungsnetz eingespeist.
Zunächst wurden die Feuerwehren Alfstedt und Ebersdorf sowie später die Feuerwehr Neu-Ebersdorf alarmiert. Am Einsatzort konnten die Einsatzkräfte zunächst nicht viel machen, denn das Betreten des Geländes des Umspannwerkes ist nur mit fachkundigen Mitarbeitern der Betreiberfirma E.ON möglich und auch erlaubt. Alles andere wäre zudem schlicht und ergreifend lebensgefährlich. Nachdem dann der E.ON-Mitarbeiter eingetroffen war, konnten die Einsatzkräfte mit der eigentlichen Brandbekämpfung beginnen und das Feuer an einem Spannungswandler schließlich löschen.
Der Einsatz wurde von der Feuerwehr Oerel mit dem ELW und zwei Einsatzkräften unterstützt.
Brände in Umspannwerken sind nicht zuletzt aufgrund der Elektrizität eine besondere Herausforderung für die Feuerwehren und gehören keineswegs zum „Alltagsgeschäft“. Ein besonderes Problem stellen dabei die Transformatoren dar: ölgekühlte Transformatoren haben Ölvorräte von bis zu 70 Tonnen (!). Gerät also das Öl in Brand, gilt es eine sehr große Menge brennbarer Flüssigkeit zu löschen.

 


Einsatz
#18/2013

Technische Hilfeleistung: Baum auf Straße
05.12.2013 um 20:36 Uhr / B71/74 Oerel/Barchel / Dauer: 24 Min. / Mannschaftsstärke 29 / Fahrzeuge: TLF 16/25, ELW, LF 8, SW 2000 KatS

An diesem Abend sorgte das Orkantief "Xaver" auch für einen Einsatz der Feuerwehr Oerel. Lt. Meldung auf dem Display des DME (digitaler Meldeempfänger) sollte ein Baum auf der B71/74 zwischen Oerel und Barchel liegen.
Als die ersten Einsatzkräfte im Feuerwehrhaus ankamen und die Fahrzeuge besetzten, wurde dies auch von der Einsatzleitstelle über Funk bestätigt.
Mit dem ELW und dem TLF16/25 fuhren die ersten Einsatzkräfte auf die Bundesstraße Richtung Barchel. Außer einem größeren Ast, der bereits im Seitenraum auf dem Grünstreifen zwischen Fahrbahn und Radweg lag, konnte jedoch keine Behinderung des Straßenverkehres festgestellt werden.
Der Einsatz wurde somit ohne weitere Maßnahmen nach kurzer Zeit beendet.

 


Einsatz
#17/2013

Technische Hilfeleistung: Baum droht auf Haus zu stürzen
28.10.2013 um 15:56 Uhr / Alter Sportplatz, Oerel / Dauer: 2 Std. und 34 Min. / Mannschaftsstärke 21 / Fahrzeuge: TLF 16/25, ELW, LF 8




 


Einsatz
#16/2013

Technische Hilfeleistung: Wasserrohrbruch
19.10.2013 um 12:45 Uhr / Am Walde, Oerel / Dauer: 1 Std. / Mannschaftsstärke unbekannt / Fahrzeuge: TLF 16/25, ELW, LF 8

Ein Wasserrohrbruch sorgte am heutigen Samstagmittag für einen Einsatz der Feuerwehr Oerel.
Im Ortsteil Oerel-Bahnhof waren Anwohnern auf einen starken Wasseraustritt in der Straße Am Walde aufmerksam geworden. Vermutlich aus einem Hydranten schoß eine ca. 50cm hohe Fontaine aus dem Boden und das ausströmende Wasser setzte die Straße großflächig unter Wasser. Ferner drohte das Wasser auf die angrenzenden Grundstücke und in die Keller der Häuser zu laufen.
Als die Feuerwehr wenige Minuten nach der Alarmierung über die digitalen Meldeempfänger an der Einsatzstelle eintraf, sicherte man die Schadenstelle zunächst ab. Viel mehr konnten die Einsatzkräfte auch nicht machen, da die unter der Straße verlaufende Wasserleitung abgeschiebert werden mußte, um den Wasseraustritt zu stoppen. Ohne genaue Pläne (über die nur der Wasserversorgungsverband verfügt) wäre es ein Rätselraten gewesen, welcher Schieber zu welcher Wasserleitung gehört. Das Abschiebern einer „falschen“ Hauptwasserleitung hätte u.U. dafür gesorgt, daß andere Orte oder Ortsteile von der Wasserversorgung gekappt worden wären.
So konnte man also nur auf den ebenfalls informierten Notdienst des Wasserversorgungsverbandes warten. Um den Schaden auch an der bereits unterspülten Straße zu begrenzen, machten sich die Einsatzkräfte dennoch an die Suche nach dem richtigen Schieber. Verschiedene Schieber wurden abgeschiebert und beobachtet, ob der Wasseraustritt dadurch reduziert wurde. Als der richtige Schieber gefunden schien, stoppte der Wasseraustritt jedoch nicht vollkommen, vermutlich war auch der Schieber defekt.
Als schließlich der Notdienst des Wasserversorgungsverbandes in Oerel-Bahnhof eintraf, übergab die Feuerwehr Oerel die Einsatzstelle an den Wasserversorgungsverband. Somit war der Einsatz nach etwas mehr als einer Stunde für die Feuerwehr Oerel beendet.

 


Einsatz
#15/2013

Technische Hilfeleistung: Verkehrsunfall
08.08.2013 um 20:50 Uhr / B71/74, Basdahl/Barchel / Dauer: 55 Min. / Mannschaftsstärke 25 / Fahrzeuge: TLF 16/25, ELW, LF 8, SW 1000

Die Feuerwehren Basdahl und Oerel wurden am späten Abend via digitalem Meldeempfänger zu einem Verkehrsunfall zwischen Basdahl und Barchel alarmiert.
Eine Frau aus Stade war in ihrem Pkw mit ihrer Tochter und deren drei Kindern auf der Bundesstraße B71/74 in Richtung Bremervörde unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache kam der Pkw zwischen Basdahl und Barchel nach links von der Straße ab, stürzte eine Böschung herunter und kam schließlich über einem Graben zum Stillstand.
Andere Verkehrsteilnehmer setzten einen Notruf ab, leisteten vorbildlich Erste Hilfe und kümmerten sich auch besonders um die drei kleinen Kinder, indem sie sie u.a. in Decken wickelten und beruhigend auf sie einwirkten.
Aufgrund des Notrufes alarmierte die Einsatzleitstelle in Zeven die Feuerwehren Basdahl und Oerel. Als diese noch vor dem Rettungsdienst und dem Notarzt an der Einsatzstelle eintrafen, befand sich jedoch keine der Insassen mehr in dem verunfallten Pkw. Der kurze Zeit später eingetroffene Notarzt und Rettungsdienst konnten die vorbildlich erstversorgten Frauen und die Kinder umgehend übernehmen und in den Rettungswagen medizinisch versorgen.
Die Feuerwehren sicherten unterdessen die Unfallstelle ab, aufgrund des recht glimpflich ausgegangen Unfalles wurden jedoch keine weiteren nennenswerten Maßnahmen getroffen. Mit Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft war der Einsatz für die Feuerwehr Oerel nach rund einer Stunde beendet.

 


Einsatz
#14/2013

Brandeinsatz: Stroh brennt an Boxenlaufstall
09.07.2013 um 03:40 Uhr / Dorfstraße, Hipstedt / Dauer: 2 Std. und 20 Min. / Mannschaftsstärke 25 / Fahrzeuge: TLF 16/25, ELW, LF 8, SW 1000

Hipstedt. Feuerwehr und Polizei wurden in der Nacht zum Dienstag zum Brand eines offenen Viehstalls in der Dorfstraße gerufen. Gegen 3.30 Uhr war durch einen Zeugen bemerkt worden, dass zunächst mehrere Stroh- und Heuballen und später das Holzständerwerk des Stalles brannten. Die alarmierten Feuerwehren aus Oerel und Hipstedt, die mit fünf Löschfahrzeugen und 35 Einsatzkräften angerückt waren, konnten das Feuer löschen.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei

 


Einsatz
#13/2013

Brandeinsatz: ausgelöster Rauchmelder
18.06.2013 um 06:17 Uhr / Bohlenstraße, Oerel / Dauer: 18 Min. / Mannschaftsstärke 2 / Fahrzeuge: keine

An diesem frühen Dienstag Morgen wurde ein Feuerwehrmann der Feuerwehr Oerel auf dem Fußweg zum Bäcker auf ein lautes Piepen bei der Kindertagesstätte aufmerksam. Als er dem Piepen auf den Grund ging und sich dem Gebäude der KiTa weiter näherte, konnte er das Piepen durch ein auf kipp stehendes Fenster eindeutig als ausgelösten Rauchmelder identifizieren.
Bei einer Lageerkundung um das KiTa-Gebäude herum, während der der Feuerwehrmann auch eine Nottreppe auf der Rückseite des Gebäudes nutzte um einen Blick ins Obergeschoß werfen zu können, konnten jedoch keine Anzeichen für ein Feuer festgestellt werden.
Daraufhin informierte die Einsatzkraft telefonisch zunächst den stellv. Ortsbrandmeister, der als Verwaltungsangestellter bei der Samtgemeinde Geestequelle (die ist Träger der KiTa) tätig ist. Ferner wurde auch der nur wenige Meter von der KiTa entfernt wohnende Hausmeister informiert. Gemeinsam verschaffte man sich dann Zutritt zum Gebäude, im Obergeschoß fand man schließlich den ausgelösten und piependen Rauchmelder.
Anzeichen für ein Feuer konnten trotz intensiver Suche in allen Räumen jedoch auch hier nicht festgestellt werden. Fazit: Fehlalarm. Wodurch der Fehlalarm ausgelöst wurde, konnte nicht ermittelt werden. Eine hohe Staubbelastung ist aufgrund der täglichen Reinigung der KiTa auszuschließen. Vermutlich aber hat eine Wiesenschnake im Rauchmelder abgelagerten Staub aufgewirbelt und somit den Fehlalarm ausgelöst.

 


Einsatz
#12/2013

Technische Hilfeleistung: Hochwasser-Einsatz
08.06.2013 um 20:20 Uhr / Amt Neuhaus, Landkreis Lüneburg / Dauer: 2 Tage, 3 Std. und 39 Min. / Mannschaftsstärke 9 / Fahrzeuge: ELW, LF 8, SW 1000

Noch am Freitag wurden die Prognosen der Pegelstände für die Elbe in den Landkreisen Lüchow-Dannenberg und Lüneburg nach unten korrigiert. Die Maßnahmen wurden daraufhin von Deicherhöhung auf Deichverteidigung heruntergefahren, ein Pumpeneinsatz vorbereitet und ein Teil der Einsatzkräfte nach Hause ins Wochenende entlassen. Nachdem sich die Lage jedoch am Samstag vor allem im Bereich Magdeburg drastisch zuspitzte, die Krisenstäbe erneut tagten und der zentrale Hochwasservorhersagedienst für die Elbe die Prognosen wieder drastisch noch oben korrigierte, wurden auch die Einsatzmaßnahmen wieder hochgefahren: für Hitzacker wird nun ein Pegel von 8,45m prognostiziert.
Der Landkreis Rotenburg/W. erhielt daraufhin erneut ein Hilfeersuchen, dieses Mal vom Landkreis Lüneburg. An diesem Samstag Abend wurde die Kreisfeuerwehrbereitschaft Bremervörde also erneut zum zweiten Einsatz beim aktuellen Hochwasser an der Elbe alarmiert. Nach dem ersten Einsatz vom 05.06.-06.06. im Bereich Gorleben mit dem Füllen von Sandsäcken und Erhöhen der Deiche, sollen diese Maßnahmen nun im Bereich Amt Neuhaus fortgesetzt werden.
Erneut stellt also die Feuerwehr Oerel für den Einsatz der Kreisfeuerwehrbereitschaft den ELW, den SW1000 und dieses Mal das LF8 (aufgrund der leicht erhöhten Grasland- und Waldbrandgefahr entschied man sich das TLF16/25 am Standort zu lassen) zur Verfügung. Geplant ist auch dieses Mal ein 48stündiger Einsatz, dieses Mal im Bereich Amt Neuhaus. Am Sonntag Morgen machen sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr Oerel um 4:30Uhr einsatz- und abmarschbereit. Die eigentliche Kreisfeuerwehrbereitschaft mit ca. 25 Fahrzeugen und über 100 Einsatzkräften wird dann um 6:00Uhr wieder auf dem Autohof Sittensen zusammengestellt und alarmmäßig (mit Sonderrechten, d.h. mit Blaulicht und Martinhorn) nach Amt Neuhaus verlegt. Sollte die angespannte Hochwasserlage dann weiterhin anhalten, wird die Kreisfeuerwehrbereitschaft Bremervörde am Montag durch die Bereitschaft Rotenburg und diese nach weiteren 48 Stunden durch die Bereitschaft Zeven (die gegenwärtig im Hochwassergebiet eingesetzt ist) abgelöst.

 


Einsatz
#11/2013

Brandeinsatz: Flächenbrand
06.06.2013 um 11:05 Uhr / Schwalbenweg, Barchel / Dauer: 55 Min. / Mannschaftsstärke 8 / Fahrzeuge: LF 8

Die Feuerwehr Oerel wurde an diesem Donnerstag Vormittag zusammen mit der Feuerwehr Barchel und der Feuerwehr Basdahl zu einem Flächenbrand alarmiert. Eine Polizeistreife hatte aus größerer Entfernung eine Rauchentwicklung in der Gemarkung zwischen Barchel und Oese entdeckt, ging von einem Flächenbrand aus und ließ die Feuerwehren über die Einsatzleitstelle in Zeven alarmieren.
Vor Ort angekommen fanden die Einsatzkräfte einen brennenden Haufen aus Unrat und Sperrmüll vor. Offensichtlich hatte hier jemand illegal Sperrmüll entsorgt, der nun aus ungeklärter Ursache brannte. Mit dem Löschwasservorrat des TLFs aus Barchel und mit Unterstützung des Löschgruppenfahrzeuges aus Oerel konnte das kleine Feuer schnell gelöscht werden.
Zusätzlich Hilfe erhielten die Einsatzkräfte der Feuerwehren der Samtgemeinde Geestequelle vom Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Gnarrenburg. Dessen Fahrer war auf dem Weg von einem Werkstattaufenthalt zurück zum Feuerwehrhaus nach Gnarrenburg und konnte so ganz unkompliziert die zusätzliche Hilfe anbieten. Da somit ausreichend Kräfte vor Ort waren, konnte die Feuerwehr Basdahl den Einsatz noch auf der Anfahrt abbrechen.

 


Einsatz
#10/2013

Technische Hilfeleistung: Hochwasser-Einsatz
04.06.2013 um 22:35 Uhr / Landkreis Lüchow-Dannenberg / Dauer: 2 Tage, 1 Std. und 25 Min. / Mannschaftsstärke 9 / Fahrzeuge: TLF 16/25, ELW, SW 1000

Aufgrund der akuten Hochwasser-Situation hat der Landkreis Lüchow-Dannenberg heute am frühen Abend den Katastrophen-Alarm ausgerufen. Ein Hilfeersuchen ging unter anderem an den Landkreis Rotenburg/W., der daraufhin die Kreisfeuerwehrbereitschaften Bremervörde und Rotenburg alarmieren ließ.
Für die Feuerwehr Oerel bedeutet der Einsatz im Rahmen der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Brandschutzabschnittes Bremervörde, den ELW, das TLF16/25 und den SW1000 mit insgesamt mind. 9 Mann Besatzung zu entsenden. Aufgrund der Alarmierung am späten Abend war es für die meisten Einsatzkräfte äußerst schwierig, den Einsatz mit ihrem Arbeitgeber abzuklären.
Angesetzt ist derzeit ein 48stündiger Einsatz zum Befüllen von Sandsäcken im Landreis Lüchow-Dannenberg. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Oerel treffen sich um 5:30Uhr am Feuerwehrhaus, die Kreisfeuerwehrbereitschaft mit ca. 25 Fahrzeugen und über 100 Einsatzkräften wird dann auf dem Autohof in Sittensen zusammengestellt und alarmmäßig (also mit Sonderrechten, d.h. Blaulicht und Martinhorn) in den Landkreis Lüchow-Dannenberg verlegt.
Auch wenn der Pegel der Elbe am späten Abend in Dresden nach einem Scheitel bei 7,79m leicht stagnierte, stieg er bis Mitternacht wieder auf über 8m an, die Lage bleibt also ernst und angespannt. Die Kreisfeuerwehrbereitschaft Bremervörde ist allerdings recht hochwassererfahren: 2002 war sie in Amt Neuhaus und 2006 in Hitzacker und Alt Garge jeweils bei Hochwassern an der Elbe eingesetzt.
Bleibt zu hoffen, dass sich die Lage doch noch entspannt und das Befüllen der Sandsäcke eine Präventivmaßnahme bleibt. Sollte denoch ein längerdauernder Einsatz erforderlich sein, werden die Kreisfeuerwehrbereitschaften Bremervörde und Rotenburg am Freitag durch die Kreisfeuerwehrbereitschaft Zeven abgelöst.

 


Einsatz
#09/2013

Technische Hilfeleistung: Baum auf Straße gestürzt
22.05.2013 um 13:51 Uhr / Dorfstraße, Oerel / Dauer: 39 Min. / Mannschaftsstärke 10 / Fahrzeuge: TLF 16/25

Die Feuerwehr Oerel wurde durch die Einsatzleitstelle in Zeven alarmiert, da der Einsatzleitstelle ein Baum auf der Dorfstraße in Oerel gemeldet wurde. Vermutlich infolge starken Windes war ein ohnehin morscher Baum auf die Straße gestürzt.
Während die Einsatzkräfte auf dem Weg zum Feuerwehrhaus und dann auf dem Weg zur Einsatzstelle waren, meldete sich ein Landwirt (ebenfalls Mitglied der Feuerwehr Oerel) telefonisch beim Einsatzleiter und bot an, den vor seinem Grundstück liegenden Baum mit seinem Trecker zu entfernen. Die Einsatzstelle wurde dennoch mit dem TLF16/25 angefahren und in Augenschein genommen. Durch die unbürokratische Hilfe des Landwirtes war die unmittelbare Gefahr jedoch schon beseitigt und die Feuerwehr Oerel konnte den Einsatz innerhalb kürzester Zeit beenden.

 


Einsatz
#08/2013

Brandeinsatz: Feuer in einer Scheune
10.05.2013 um 23:30 Uhr / In de Hörn, Hipstedt / Dauer: 1 Std. und 30 Min. / Mannschaftsstärke 12 / Fahrzeuge: TLF 16/25, ELW, SW 1000

Am späten Samstagabend wurden die Feuerwehren Hipstedt (via Funkmeldeempfänger und Sirene) und Oerel (via Funkmeldeempfänger) zu einem Einsatz nach Hipstedt alarmiert. Dort brannte in einer Scheune gelagertes Feuerholz.
Als ein in der Straße „In de Hörn“ ansässiger Landwirt von einer Familienfeier in der Nachbarschaft nach Hause kam, entdeckte er das Feuer in seiner Scheune. Umgehend wählte er den Notruf und unternahm eigene Löschversuche mit einem Feuerlöscher.
Die Einsatzleitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst alarmierte daraufhin die örtlich zuständige Feuerwehr Hipstedt sowie zur Unterstützung die Feuerwehr Oerel. Wenige Minuten nach der Alarmierung traf die Feuerwehr Hipstedt am Einsatzort ein und mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Einsatzkräfte begannen mit den Löschmaßnahmen. Umgehend wurde auch eine Wasserversorgung von einem Hydranten hergestellt, da das TSF-W nur über einen geringen Löschwasservorrat verfügt (600l Wasser).
Wenig später trafen auch der ELW und der SW1000 der Feuerwehr Oerel gefolgt vom TLF16/25 ein. Vom TLF16/25 wurde ein weiteres Rohr zur Brandbekämpfung vorgenommen. Dem Löschwasser wurde Schaummittel in sehr geringer Konzentration (0,1%) zugesetzt, um sog. „Netzwasser“ (Wasser mit herabgesetzter Oberflächenspannung) zu erzeugen und eine effektivere Brandbekämpfung am dicht gestapelten Feuerholz zu ermöglichen. Der mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Angriffstrupp des TLF16/25 ging währenddessen in Bereitstellung, um die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Hipstedt ggf. ablösen zu können.
Die betroffenen Teile des Feuerholzstapels wurden indes per Hand abgetragen und vor der Scheune nochmals abgelöscht. Das restliche in der Scheune verbliebene Feuerholz wurde unterdessen eingehend auf Glutnester kontrolliert. Die Löschversuche des Landwirtes und das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Hipstedt verhinderten jedoch Schlimmeres, so daß das Feuer dann relativ schnell gelöscht werden konnte und keinen größeren Schaden anrichtete.
Der Angriffstrupp des TLF16/25 wurde dann schließlich nicht mehr unter Atemschutz tätig und konnte wieder abspannen. Parallel wurde auch die vom SW1000 vorsorglich verlegte zweite Wasserversorgung von einem weiteren Hydranten zurückgenommen.
Nach nicht mal einer Stunde verließen die Einsatzkräfte der Feuerwehr Oerel schließlich die Einsatzstelle und beendeten den Einsatz mit Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft gegen 1:00Uhr im Feuerwehrhaus.

 


Einsatz
#07/2013

Brandeinsatz: Feuer in einer Remise
27.04.2013 um 22:48 Uhr / Dorfstraße, Hipstedt / Dauer: 4 Std. und 12 Min. / Mannschaftsstärke 13 / Fahrzeuge: TLF 16/25, ELW, LF 8, SW 1000

Aus noch ungeklärter Ursache geriet am späten Samstagabend Feuerholz in einer Remise in Hipstedt in Brand. Ein Autofahrer entdeckte das Feuer und setzte umgehend einen Notruf ab. Inzwischen waren auch Nachbarn auf das Feuer aufmerksam geworden und wählten ebenfalls den Notruf. Die Einsatzleitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst alarmierte darauf hin zunächst die Feuerwehren Hipstedt (via Funkmeldeempfänger und Sirene) und Oerel (via Funkmeldeempfänger).
Als die ersten Einsatzkräfte nur wenige Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort eintrafen, brannte in einer Remise gelagertes Feuerholz. Das Feuer brannte mit hoher Intensität, die Flammen schlugen bis zu 10m hoch in den nächtlichen Himmel. Im dicht gestapelten Feuerholz (ca. 4m x 4m x 2m) hatte das Feuer reichlich Nahrung gefunden, sich bereits auf ein direkt angrenzendes Gartenhaus ausgebreitet und drohte weiter auf eine nahe gelegene Garage sowie weitere Teile der Remise überzugreifen.
Sofort wurde ein Löschangriff über das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Oerel und dem TSF-W der Feuerwehr Hipstedt mit mehreren C-Rohren (jeweils 100l Wasser pro Minute) sowie einem B-Rohr (300l Wasser pro Minute) vorgenommen, um die akute Ausbreitung auf das gesamte Gartenhaus sowie die Garage zu verhindern. Die Einsatzkräfte gingen dabei teilweise unter umluftunabhängigen Atemschutz vor. Parallel wurde ein Hydrant von der Feuerwehr Hipstedt sowie ein weiterer Hydrant von der Feuerwehr Oerel als Löschwasserentnahmestelle in Betrieb genommen. Dabei wurden einige Hundert Meter Schlauch, u.a. auch vom SW1000 verlegt.
Nachdem die Wasserversorgung gesichert war, konnten die Atemschutzgeräteträger auch in das Gartenhaus (in Leicht- bzw. Holzbauweise) gehen und Löschmaßnahmen in Inneren vornehmen. Dort galt es Glutnester in diversen Hohlräumen zu finden und abzulöschen. Das Feuer war trotz der anfänglich großen Intensität schließlich relativ schnell unter Kontrolle, nicht zuletzt auch weil unter anderem ein Wasserwerfer (1.200 l Wasser pro Minute) eingesetzt und dem Löschwasser Netzmittel beigemischt wurde.
Weitaus umfangreicher waren die Maßnahmen am eigentlichen Brandherd im Feuerholzstapel. Hier hatte sich das Feuer bis in die untersten Schichten des Stapels ausgebreitet. Per Hand und teilweise auch mit einem Frontlader wurde der Feuerholzstapel abgetragen, auf dem Hof ausgebreitet und dort weiter abgelöscht. Dabei wurde dann auch der Druckbelüfter der Feuerwehr Oerel eingesetzt, sodass die Arbeiten am Feuerholzstapel überwiegend ohne Atemschutz durchgeführt werden konnten. Da jedoch nicht absehbar war wie lange die Nachlöscharbeiten andauern würden, wurden schließlich noch die Feuerwehren Heinschenwalde und Neu-Ebersdorf alarmiert.
Nachdem der Feuerholzstapel weitestgehend abgetragen war und auch das Gartenhaus eingehend kontrolliert wurde, wurden schon die ersten Schlauchleitungen zurück genommen. Für die Feuerwehr Oerel war der Einsatz mit Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft im Feuerwehrhaus schließlich gegen 3:00Uhr früh am Sonntagmorgen beendet.

 


Einsatz
#06/2013

Brandeinsatz: Feuer in Maschinenhalle
19.04.2013 um 18:20 Uhr / Am Diesterkamp, Basdahl / Dauer: 2 Std. und 40 Min. / Mannschaftsstärke 27 / Fahrzeuge: TLF 16/25, ELW, LF 8, SW 1000

Der Start ins wohlverdiente Wochenende sollte sich für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Oerel an diesem frühen Freitagabend zunächst noch verschieben. Der Einsatzleitstelle war ein Feuer in einer Maschinenhalle einer Firma in Basdahl gemeldet worden. Daraufhin wurde die örtlich zuständige Feuerwehr Basdahl sowie die Feuerwehren Barchel, Oerel, Oese und Volkmarst alarmiert. Da mehrere Personen in der Maschinenhalle vermisst wurden, wurde zusätzlich auch die Schnelleinsatzgruppe (SEG) Bremervörde des Deutschen Roten Kreuzes alarmiert.
Nur wenige Minuten nach der Alarmierung trafen die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Basdahl am Einsatzort ein, zu diesem Zeitpunkt drang dichter Rauch aus der Maschinenhalle. Umgehend begannen die ersten Trupps unter Atemschutz einen Löschangriff in die Maschinenhalle vorzutragen und die Personensuche zu ermöglichen.
Die kurze Zeit später eingetroffene Feuerwehr Oerel unterstützte diese Maßnahmen: das TLF16/25 stellte zusammen mit dem TLF3000 der Feuerwehr Basdahl zunächst die Wasserversorgung sicher, der Angriffs- und der Wassertrupp unterstützten die Personensuche und die Brandbekämpfung. Währenddessen erhielten der SW1000 und das LF8 den Auftrag eine Wasserversorgung von einem Hydranten vom Sportplatz aus aufzubauen. In die Schlauchleitung vom Sportplatz zur Einsatzstelle wurde dabei u.a. die Schlauchüberführung (Beispielfoto) eingebaut.
Die ebenfalls eingetroffenen Feuerwehren Barchel, Oese und Volkmarst bauten eine zweite Wasserversorgung von einer auf dem Betriebsgelände befindlichen Zisterne (75m³ Fassungsvermögen) auf und unterstützen schließlich die Personensuche und –rettung sowie die Brandbekämpfung auf einer Seite der Maschinenhalle.
Die vermissten Personen konnten unterdessen schnell gefunden und ins Freie gebracht werden. Hier hatte die SEG Rettung bereits eine Verletztensammelstelle eingerichtet. Die geretteten Personen konnten so von der Feuerwehr reibungslos an den Rettungsdienst übergeben und medizinisch gesichtet werden, bevor der weitere Transport in ein Krankenhaus organisiert wurde.
Spätestens jetzt stellte sich heraus, daß es sich um eine groß angelegte und geheim ausgearbeitete Übung handelte, denn ein Transport der geretteten Personen in ein Krankenhaus erfolgte nicht und die Personen standen „plötzlich wieder quietsch fidel“ auf den Beinen.
Alle Einsatzkräfte arbeiteten den Einsatz dennoch bis zum Schluß konsequent und hoch motiviert ab, was auch vom stellv. Samtgemeindebrandmeister Andreas Götsche und vom Abschnittsleiter des Brandschutzabschnittes Bremervörde Hans-Jürgen Behnken bei der anschließenden „Manöverkritik“ hoch angerechnet wurde. Bis auf einige wenige Kleinigkeiten zeigte sich die Übungsleitung hoch zufrieden.
Mit der Übung sollte ein kürzlich aufgestellter und überarbeiteter Einsatzplan für das Gelände und die Firma auf seine Praxistauglichkeit überprüft werden. Die in der Übung gewonnen Kenntnisse fließen nun in die weiteren Planungen sowie in die Alarm- und Ausrückeordnung ein.
Als schließlich wieder alle Schläuche und Gerätschaften auf den Fahrzeugen verlastet waren, zeigte sich die Firma „Baywa r.e.“ erkenntlich und spendierte den Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst Bratwurst und kalte Getränke.

 


Einsatz
#05/2013

Technische Hilfeleistung: Straßenverunreinigung durch Düngemittel
12.04.2013 um 14:06 Uhr / Mühlenbruchsweg/Dorfstraße, Oerel / Dauer: 1 Std. und 39 Min. / Mannschaftsstärke unbekannt / Fahrzeuge: TLF 16/25, ELW





 


Einsatz
#04/2013

Brandeinsatz: Rauchentwicklung in einem Wohnhaus
03.02.2013 um 18:09 Uhr / Glinde / Dauer: 36 Min. / Mannschaftsstärke 25 / Fahrzeuge: TLF 16/25, ELW, LF 8, SW 1000

Für die Feuerwehren Glinde und Oerel begann das Wochenende am Freitag Mittag mit einem Einsatz und es endete auch mit einem Einsatz am Sonntag Abend.
Am Sonntag Abend wollte eine Bewohnerin eines Hauses in Glinde ihren Feststoffbrennofen in der Küche erneut anheizen, durch eine Fehlbedienung entstand jedoch eine Rauchentwicklung in der Küche, die nicht durch den Schornstein abzog. Daraufhin wählte sie den Notruf und die Einsatzleitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst alarmierte die Feuerwehren Glinde und Oerel.
Vor Ort eingetroffen erkundeten der Gemeindebrandmeister und der mit dem ELW eingetroffene Ortsbrandmeister der Feuerwehr Oerel die Lage und konnten eine weitere Gefährdung ausschließen. Die Ursache für die Rauchentwicklung wurde entfernt und die Küche kurz gelüftet. Die ebenfalls wenige Minuten nach der Alarmierung eingetroffenen Fahrzeuge der Feuerwehren Glinde (TSF) und Oerel (TLF 16/25, LF 8 und SW1000) wurden an der Einsatzstelle schließlich nicht mehr tätig.

 


Einsatz
#03/2013

Brandeinsatz: Trecker auf landwirtschaflichem Betrieb in Brand geraten
01.02.2013 um 13:00 Uhr / Ebersdorfer Straße, Oerel / Dauer: 45 Min. / Mannschaftsstärke 12 / Fahrzeuge: TLF 16/25, ELW, LF 8, SW 1000

Ein brennender Trecker sorgte am Freitag Mittag für die Alarmierung der Feuerwehren Glinde und Oerel.
Der Landwirt eines an der Ebersdorfer Straße ansässigen landwirtschaftlichen Betriebes hatte seinen Trecker auf dem Futtergang des Boxenlaufstalles abgestellt. Als er auf dem Weg in die Mittagspause war, stellte er ein Feuer am Trecker fest. Umgehend wurde der Trecker ins Freie gebracht und versucht den Entstehungsbrand mit betriebseigenen Feuerlöschern zu bekämpfen. Parallel wurde der Notruf 112 gewählt und somit die Feuerwehr Oerel von der Einsatzleitstelle alarmiert.
Als die ersten Einsatzkräfte die Fahrzeuge besetzt hatten und den genauen Einsatzort bei der Einsatzleitstelle erfragten, alarmierte die Einsatzleitstelle zusätzlich die Feuerwehr Glinde über Sirene, da die angegebene Adresse zwar zum Ort Oerel gehört, jedoch zwischen Ebersdorf und Glinde liegt.
Nachdem der Gemeindebrandmeister und kurze Zeit auch später der Ortsbrandmeister mit dem ELW an der Einsatzstelle eintrafen und die Lage erkundeten, konnte schnell festgestellt werden, daß keine unmittelbare Gefahr mehr bestand. Die Feuerwehr Glinde mußte somit nicht mehr ausrücken, während die bereits auf der Anfahrt befindlichen Fahrzeuge der Feuerwehr Oerel den Einsatzort anfuhren. Der erheblich zerstörte Trecker wurde eingehend kontrolliert und letzte Nachlöscharbeiten mit dem Schnellangriff des Tanklöschfahrzeuges (TLF 16/25) vorgenommen.
Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich, so daß der eigentliche Einsatz nach wenigen Minuten beendet werden konnte. Das umsichtige Handeln des Landwirtes und sein eigener Löschversuch mit dem Feuerlöscher haben sicherlich Schlimmeres verhindert.

 


Einsatz
#02/2013

Technische Hilfeleistung: Verkehrsunfall, eingeklemmte Person
17.01.2013 um 04:43 Uhr / K124, Ebersdorf/Neu-Ebersdorf / Dauer: 1 Std. und 17 Min. / Mannschaftsstärke 18 / Fahrzeuge: TLF 16/25, ELW, LF 8

Die Feuerwehr Oerel wurde an diesem Donnerstag Morgen um 4:43 Uhr via Funkmeldeempfänger zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Lt. Durchsage der Einsatzleitstelle war ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person zwischen Ebersdorf und Neu-Ebersdorf Grund für die Alarmierung.
Gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung fährt die Feuerwehr Oerel in solchen Fällen zur Unterstützung der Feuerwehr Ebersdorf , so wie auch die Feuerwehr Ebersdorf im umgekehrten Fall zur Unterstützung der Feuerwehr Oerel alarmiert wird.
Als die Feuerwehr Ebersdorf am Einsatzort auf der K124 eintraf, fand man einen Opel Vectra vor, der mit der Beifahrerseite gegen einen ca. 30cm dicken Baum geprallt war und sich dabei förmlich um den Baum gewickelt hatte. Die verletzte Fahrerin des Opel war zu diesem Zeitpunkt nicht ansprechbar. Umgehend wurde begonnen den Pkw mit Rüstmaterial zu unterbauen/stabilisieren und der Rüstwagen (RW 2) der Feuerwehr Bremervörde nachgefordert. Aufgrund der Lage des Pkw (teilweise über einem Graben hängend) mußte zunächst von einer aufwendigen technischen Rettung ausgegangen werden. Parallel wurde die Frau von Rettungsdienst und Notarzt medizinisch betreut.
Die nur kurz danach eingetroffene Feuerwehr Oerel richtete für ihr hydraulisches Rettungsgerät einen zweiten Ablageplatz ein und unterstützte die Feuerwehr Ebersdorf bei der Stabilisierung des verunfallten Pkw mit Greifzug und Rüstholz. In Absprache mit dem Notarzt wurde dann die Rettung der Frau vorgenommen, nach nur relativ kurzer Zeit konnte die Fahrerin dann dem Rettungsdienst übergeben und im Rettungswagen behandelt werden.
Nachdem die Feuerwehr Bremervörde eingetroffen war und die Rettung der verletzten Fahrerin zuvor bereits erfolgreich abgeschlossen war, unterstützen die Bremervörder Einsatzkräfte den Einsatz noch während der Bergung des beschädigten Pkw.
Nach rund eineinhalb Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr Oerel dann mit Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft im Feuerwehrhaus beendet.

 


Einsatz
#01/2013

Technische Hilfeleistung: Verkehrsunfall, eingeklemmte Person
08.01.2013 um 09:31 Uhr / B71/74, Kreuzung K116 / Dauer: 44 Min. / Mannschaftsstärke 12 / Fahrzeuge: TLF 16/25

Am heutigen Dienstag Morgen wurden die Feuerwehren Basdahl und Oerel zu ihrem ersten Einsatz des Jahres alarmiert: auf der Bundestraße 71/74 hatte sich zwischen Oerel und Barchel ein Verkehrsunfall ereignet bei dem lt. ersten Meldungen eine Person eingeklemmt worden sei.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Oerel konnten den tatsächlichen Einsatzort schon auf dem Weg zum Feuerwehrhaus sehen: die Unfallstelle war nicht zwischen Oerel und Barchel, sondern auf der Kreuzung der B71/74 mit der K116 in Höhe des Friedhofes und somit in Sichtweite vom Feuerwehrhaus. Hier hatte ein Pkw-Fahrer offensichtlich versucht, die Bundesstraße von Oerel-Bahnhof in Richtung Oerel zu überqueren und dabei einen aus Richtung Barchel herannahenden Ford eines Ehepaares aus dem Landkreis Wesermarsch übersehen. Der die Bundesstraße überquerende Opel Astra wurde von dem Ford auf der Beifahrerseite getroffen, über eine Verkehrsinsel geschleudert und kam schließlich am Rand des Fahrradweges zum Stehen.
Nachdem die Einsatzkräfte der Feuerwehr Oerel den Einsatzort nach der nur 150m langen Anfahrt erreichten, wurde festgestellt daß entgegen der ersten Meldungen keine Personen eingeklemmt waren. Während die Beifahrerin des Ford von ihrem Ehepartner auf dem Rücksitz betreut wurde, konnte der Fahrer des Opel Astra direkt dem zeitgleich eintreffenden Rettungsdienst übergeben werden.
Da keine weiteren Kräfte notwendig waren, konnte die Feuerwehr Basdahl ihre Einsatzfahrt schließlich abbrechen. Von der Feuerwehr Oerel rückten später am Feuerwehrhaus eintreffende Einsatzkräfte zu Fuß nach und unterstützten die TLF-Besatzung bei der Absicherung und Räumung der Unfallstelle. Während der Unfallaufnahme durch die Polizei und bis zur endgültigen Räumung durch einen Abschleppunternehmer blieb die Kreuzung für ca. 45min teilweise gesperrt.