einsÄtze

 

 

EINSÄTZE 2011


Einsatz
#10/2011

Technische Hilfeleistung: Verkehrsunfall, eingeklemmte Person
19.12.2011 um 09:01 / Großenhainer Straße, Ebersdorf/Großenhain / Dauer: 1 Std. und 14 Min. / Mannschaftsstärke 8 / Fahrzeuge: TLF 16/25

Die Feuerwehren Ebersdorf und Oerel wurden an diesem Montag Morgen zu einem Verkehrsunfall alarmiert, bei der lt. den ersten Meldungen eine Person eingeklemmt sein sollte.
Eine Pkw-Fahrerin war zwischen Großenhain und Ebersdorf auf spiegelglatter Fahrbahn von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Pkw kam dann schließlich auf der Fahrerseite liegend im Seitenraum zum Stillstand. Da aufgrund der Lage des Pkw von einer eingeklemmten Person ausgegangen werden mußte, alarmierte die Einsatzleitstelle neben dem Rettungsdienst auch die Feuerwehren Ebersdorf und Oerel (beide mit hydraulischem Rettungsgerät).
Die Feuerwehr Ebersdorf erreichte aufgrund des kürzeren Anfahrtsweges zu erst die Einsatzstelle und konnte die Rückmeldung geben, daß keine Person eingeklemmt ist. Die kurz danach eingetroffene Feuerwehr Oerel untersütze die Feuerwehr Ebersforf noch kurz bei den Maßnahmen an der Einsatzstelle bevor der Einsatz dann nach fast einer Stunde beendet war.

Bericht der Bremervörder Zeitung

 


Einsatz
#09/2011

Technische Hilfeleistung: Verkehrsunfall, auslaufende Betriebsstoffe
05.12.2011 um 10:06 Uhr / B71/74, Kreuzung K116 / Dauer: 1 Std. und 14 Min. / Mannschaftsstärke 9 / Fahrzeuge: TLF 16/25, ELW

Die Feuerwehr Oerel wurde am diesem Vormittag zu einem Hilfeleistungseinsatz alarmiert.
Eine Pkw-Fahrerin war aus Richtung Oerel-Bahnhof kommend beim Überqueren der B71/74 mit einem Pkw zusammengestoßen, der in Richtung Bremervörde unterwegs war. Beide Pkw-Fahrer wurden verletzt, jedoch nicht in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Die Feuerwehr Oerel wurde zum den Unfall hinzugezogen, um die nach dem Unfall austretenden Betriebsstoffe beider Pkw aufznehmen und stellte parallel dazu den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher.
Der Einsatz war für die Feuerwehr Oerel nach rund einer Stunde abgeschlossen.

 


Einsatz
#08/2011

Brandeinsatz: Feuer in einer Produktionshalle
10.09.2011 um 17:23 Uhr / Industriestraße, Bremervörde / Dauer: 2 Std. und 22 Min. / Mannschaftsstärke 20 / Fahrzeuge: TLF 16/25, LF 8, SW 1000

Nachdem die Feuerwehr Oerel an diesem Morgen bereits einen Schornsteinbrand abzuarbeiten hatte, erfolgte am späten Nachmittag die zweite Alarmierung des Tages, diesmal über Funkmeldeempfänger und Sirene.
In einer Wild und Geflügel verarbeitenden Firma in Bremervörde war ein Feuer ausgebrochen. Das eigentliche Feuer konnte durch die Feuerwehren Bremervörde, Bevern und Hesedorf relativ schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.
Zur Unterstützung bei den Nachlöscharbeiten und der Belüftung des weitläufigen Industriebetriebes wurde u.a. die Feuerwehr Oerel alarmiert. Die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Oerel wurden dann hauptsächlich eingesetzt, um den Brandherd u.a. mit einer Wärmebildkamera auf letzte Glutnester zu kontrollieren, diese abzulöschen und für die Belüftung der verrauchten Bereiche zu sorgen. Dabei kam auch der Überdrucklüfter der Feuerwehr Oerel zum Einsatz.
Der massive Einsatz mehrerer Überdrucklüfter, zahlreicher Atemschutzgeräteträger sowie zweier Wärmebildkameras zeigte dann eine entsprechende Wirkung. Die Feuerwehr Oerel konnte nach ca. 1,5 Stunden die Einsatzstelle verlassen.

Bericht der Bremervörder Zeitung
Bericht der Feuerwehr Bremervörde

 


Einsatz
#07/2011

Brandeinsatz: Schornsteinbrand
10.09.2011 um 08:37 Uhr / Dorfstraße, Oerel / Dauer: 38 Min. / Mannschaftsstärke 15 / Fahrzeuge: TLF 16/25, ELW, LF8, SW 1000

Kurz nach 08:30Uhr wurde die Feuerwehr Oerel über Funkmeldeempfänger zu einem Brandeinsatz in die Dorfstraße alarmiert.
In einem Wohnhaus entstand nach dem Entzünden von Holz in einem Kaminofen eine starke Verqualmung. Der Eigentümer (selbst Mitglied in der Feuerwehr Oerel) vermutete einen Schornsteinbrand, brachte seine Familie in Sicherheit und informierte zunächst den Ortsbrandmeister sowie dessen Stellvertreter. Diese wiesen dann den Eigentümer an umgehend einen Notruf abzusetzen, um keine wertvolle Zeit zu verlieren und mit einer daraus folgenden Alarmierung ausreichend Einsatzkräfte vor Ort zu haben.
Nur wenige Minuten nach der Alarmierung traf die Feuerwehr Oerel mit 15 Einsatzkräften an der Einsatzstelle ein. Auf der kurzen Anfahrt hatte sich vorsorglich ein Trupp mit Atemschutz ausgerüstet, dieser brauchte wie alle anderen Einsatzkräfte jedoch nicht tätig werden. Der Schornstein wurde vom Einsatzleiter eingehend in Augenschein genommen, das Wohnhaus gelüftet und schließlich der Bezirksschornsteinfeger angefordert.
Da vom vermuteteten Schornsteinbrand jedoch keine weitere Gefahr ausging, verließen alle Einsatzkräfte die Einsatzstelle nach relativ kurzer Zeit.
Der Bezirksschornsteinfeger stellte dann später fest, daß es sich nicht um einen Schornsteinbrand handelte. Vermutlich trug die Wetterlage dazu bei, daß der Rauch bei der Wiederinbetriebnahme des Kaminofens nach dem Sommer nicht wie gewünscht durch den Schornstein abzog.

 


Einsatz
#06/2011

Technische Hilfeleistung: Verkehrsunfall, eingeklemmte Person
19.07.2011 um 18:55 Uhr / Postweg, Heinschenwalde/Köhlen / Dauer: 35 Min. / Mannschaftsstärke 14 / Fahrzeuge: TLF 16/25, LF 8

"Verkehrsunfall, eingeklemmte Person" lautete die Durchsage bei der Alarmierung der Feuerwehren Ebersdorf, Heinschenwalde und Oerel an diesem Dienstag Abend.
Zwischen Köhlen und Heinschenwalde war ein Opel-Fahrer beim Durchfahren einer Rechtskurve in Höhe Drittgeest von der Straße abgekommen und mit der rechten Frontpartie gegen einen Baum geprallt. Anschließend kam der Pkw beschädigt auf der Kreisstraße K116 zum Stehen. Aufgrund der Informationen aus dem eingehenden Notruf alarmierte die Einsatzleitstelle die Feuerwehr Heinschenwalde (örtlich zuständig) sowie die Feuerwehren Ebersdorf und Oerel (beide mit hydraulischem Rettungsgerät).
Die Feuerwehr Heinschenwalde stellte nach Eintreffen fest, daß der Fahrer zwar verletzt, entgegen der ersten Meldungen jedoch nicht eingeklemmt war und gab der Einsatzleitstelle eine entsprechende Rückmeldung. Auf Weisung der Einsatzleitstelle setzten die Feuerwehren Ebersdorf und Oerel die Einsatzfahrt dennoch fort und gingen an der Einsatzstelle in Bereitstellung.
Nach kurzer Absprache mit der Feuerwehr Heinschenwalde meldeten die Einsatzkräfte aus Ebersdorf und Oerel dann "Rückfahrt" und beendeten den Einsatz, während die Feuerwehr Heinschenwalde zunächst noch zur Absicherung an der Einsatzstelle verblieb und auslaufende Betriebsstoffe aufnahm.

 


Einsatz
#05/2011

Technische Hilfeleistung: Verkehrsunfall, eingeklemmte Person
11.07.2011 um 18:25 Uhr / Hauptstraße, Alfstedt / Dauer: 50 Min. / Mannschaftsstärke 17 / Fahrzeuge: TLF 16/25, ELW, LF 8

Am frühen Abend des 11.07.11 kam es in Alfstedt zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Kurz vor dem Ortsausgang in Richtung Lamstedt prallten ein Sattelzug und ein Opel Corsa frontal zusammen. Da der Fahrer des Corsa in seinem Fahrzeug eingeklemmt war, wurden die Feuerwehren Alfstedt, Ebersdorf und Oerel alarmiert.
Kurz nach Eintreffen der Feuerwehren Alfstedt und Ebersdorf stellten Rettungsdienst und Notarzt den Tod des Corsa-Fahrers fest. Die kurze Zeit später eingetroffene Feuerwehr Oerel ging an der Einsatzstelle zunächst noch in Bereitstellung, wurde letzlich jedoch nicht mehr tätig. Während der unter Schock stehende Fahrer des Sattelzuges vom Rettungsdienst versorgt wurde, bereiteten die Feuerwehren Alfstedt und Ebersdorf die Bergung des tödlich verunglückten Corsa-Fahrers vor. Da die Rettungsmittel der Alfstedter und Ebersdorfer Feuerwehr ausreichten, rückte die Einsatzkräfte aus Oerel nach relativ kurzer Zeit wieder ab.
Im Zuge der Aufräumarbeiten blieb die B495 eine geraume Zeit gesperrt, während dieser Zeit wurde der Brandschutz durch die an der Einsatzstelle verbliebenen Feuerwehren Alfstedt und Ebersdorf sichergestellt.

 


Einsatz
#04/2011

Brandeinsatz: Entstehungsbrand im Wald
06.06.2011 um 20:10 Uhr / Waldgebiet "Hinzel", K116 / Dauer: 35 Min. / Mannschaftsstärke 12 / Fahrzeuge: TLF 16/25, SW 1000

Ortsbrandmeister Stephan Beushausen wurde kurz nach 20:00 Uhr durch einen Jäger (der gleichzeitig auch Mitglied der Feuerwehr Oerel ist) telefonisch über einen Entstehungsbrand im Waldgebiet "Hinzel" im Bereich Oerel-Bahnhof informiert. Da zu diesem Zeitpunkt die Wettkampfgruppe der Feuerwehr Oerel für die Samtgemeinde-Wettbewerbe (am 18.06.11 in Oese) übte, begab sich der Ortsbrandmeister zum Feuerwehrhaus und rückte zusammen mit den anwesenden Einsatzkräften zum Hinzel aus.
Währenddessen unternahmen der Jäger sowie einige Anwohner aus Oerel-Bahnhof erste Löschversuche mit einigen Eimern Wasser und konnten den Entstehungsbrand so weitestgehend löschen. Als die Feuerwehr Oerel mit dem TLF16/25 und dem SW1000 eintraf, wurden dann lediglich letzte Glutnester mit einem C-Rohr abgelöscht.
Der Brandherd lag ca. 150m von der K116 entfernt im Wald und es ist nur dem glücklichen Umstand der frühzeitigen Entdeckung sowie der Regenfälle der vergangenen Tage/Wochen zu verdanken, daß kein größerer Waldbrand entstanden ist. Vor nur vier Wochen galt auch im Hinzel mit der Waldbrandstufe 5 die höchste Waldbrandstufe, bei der damaligen Trockenheit wäre ein nur schwer zu beherrschender und großer Waldbrand mit weitaus verherrenderen Folgen entstanden.

 


Einsatz
#03/2011

Technische Hilfeleistung: Ölspur
21.04.2011 um 22:35 Uhr / B71/74, Oerel / Dauer: 45 Min. / Mannschaftsstärke 15 / Fahrzeuge: TLF 16/25, ELW, LF 8

Gegen 22:35 Uhr wurde die Feuerwehr Oerel zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert. Grund für die Alarmierung war eine Straßenverunreinigung auf der B71/74 in Höhe des Postweges.
Ein Landwirt, der spät abends noch damit beschäftigt war seine Felder für die Maissaat vorzubereiten, hatte die Bundesstraße B71/74 an dieser Stelle überquert. Beim Überqueren der Bundesstraße hatte der Schlepper eine größere Menge Öl verloren. Der Landwirt selbst sicherte die Gefahrenstelle zunächst mit eigenen Mitteln (gelbe Rundumleuchten seines Schleppers und Privat-Pkw mit Warnblinklicht) ab und streute Sand auf die Bundesstraße, um das sich verteilende Öl zu binden. Dann informierte der Landwirt den Ortsbrandmeister der Feuerwehr Oerel. Dieser veranlaßte schließlich die Alarmierung der Feuerwehr Oerel über die Einsatzleitstelle in Zeven, da sich die Gefahrenstelle im Bereich einer 100km/h-Zone und in einer Kurve befand.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Oerel sicherten die Gefahrenstelle dann zunächst einmal ab und nahmen das ausgelaufene Öl mit Ölbindemittel auf. Schließlich wurde auch das Öl-Sand-Gemsich beseitigt und Warnschilder aufgestellt, die die Verkehrsteilnehmer auf die Gefahrenstelle hinweisen.
Nach rund 45 Min. war der Einsatz schließlich beendet.

 


Einsatz
#02/2011

Brandeinsatz: Feuer in einem Wohnwagen
05.03.2011 um 18:15 Uhr / Campingplatz, Moorlandsweg, Hipstedt / Dauer: 1 Std. / Mannschaftsstärke 10 / Fahrzeuge: ELW, TLF 16/25

Nachdem die Funkmeldeempfänger (FME) an diesem Samstag um 17:45 Uhr zum all monatlichen Probealarm durch die Einsatzleitstelle in Zeven ausgelöst wurden, wurde die Feuerwehr Oerel dann gegen 18:15 Uhr via FME zusammen mit der Feuerwehr Hipstedt zu einem Feuer auf dem Campingplatz in Hipstedt alarmiert.
Auf dem Campingplatz war ein Wohnwagen in Brand geraten. Einsätze mit Wohnwagen oder Wohnmobilen bergen immer eine besondere Gefahr in sich, da die meisten Wohnwagen und -mobile Gasflaschen für die Essenszubereitung und zum Heizen mit sich führen. Diese Gefahr galt es für die Feuerwehren Hipstedt und Oerel entsprechend zu berücksichtigen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich jedoch schnell heraus, daß sich keine Gasflaschen im Wohnwagen oder dem Anbau befinden. Somit konnten sich die Feuerwehren Hipstedt und Oerel auf die reine Brandbekämpfung des Wohnwagens samt hölzernem Anbau konzentrieren. Da der Wohnwagen jedoch schon beim Eintreffen der Feuerwehren in voller Ausdehnung brannte und das Feuer auch schon auf Teile des hölzernen Anbaus übergegriffen hatte, war der Wohnwagen selbst trotz des schnellen Eingreffens der Feuerwehren nicht mehr zu retten.
Während die Feuerwehr Hipstedt die Wasserversorgung aus einem Hydranten aufbaute, begann ein Trupp des TLF16/25 der Feuerwehr Oerel unter Atemschutz die Brandbekämpfung mit einem Hohlstrahlrohr am Wohnwagen und im Anbau des Wohnwagens. Ein weiterer Trupp des TLF16/25 unterstütze die Brandbekämpfung mit einem zweiten Rohr. Nachdem die Feuerwehr Hipstedt die Wasserversorgung aufgebaut hatte, unterstützte die Feuerwehr Hipstedt die Brandbekämpfung und nahm weitere Rohre von der gegenüberliegenden Seite des Wohnwagens vor. Nach nur 30min konnte so "Feuer aus" gemeldet werden und die Feuerwehr Oerel abrücken. Die Feuerwehr Hipstedt führte noch letzte Nachlöscharbeiten, teilweise unter Atemschutz, durch, bevor auch sie abrücken konnte.

 


Einsatz
#01/2011

Brandeinsatz: Feuer auf Recyclinghof
24.01.2011 um 17:24 Uhr / Hansestraße, Bremervörde / Dauer: 5 Std. und 21 Min. / Mannschaftsstärke 16 / Fahrzeuge: TLF 16/25, ELW, LF 8, SW 1000

Die Feuerwehr Bremervörde wurde gegen 17:20 Uhr zu einem Brand zum Recyclinghof in Bremervörde alarmiert. Dort brannte Sperrmüll in einer offenen Lagerhalle.
Schnell wurde klar, das die Kräfte in dieser Form nicht ausreichen und das Einsatzstichwort wurde dementsprechend auf "Feuer 3" erhöht, was unter anderem die Alarmierung der Feuerwehr Oerel bedeutete.
Die Feuerwehr Oerel erhielt den Auftrag eine Wasserförderung auf langer Wegstrecke aufzubauen. Ein Überflurhydrant in der Kornbeckstraße lieferte das Wasser bis zum Übergabepunkt auf der Hofeinfahrt des Recyclinghofs. Der SW1000 Oerel verlegte unter Mithilfe des LF 8 Oerel und dem TSF aus Mehedorf eine doppelte B-Leitung. Die TS der Feuerwehr Glinde wurde als Verstärkerpumpe auf halber Strecke eingesetzt.
Das TLF16/25 und der ELW haben den vorderen Bereich der Einsatzstelle unterstützt. Hier wurde die Pumpenleistung, sowie die Mannschaft zu Löscharbeiten unter Atemschutz eingesetzt. Die Atemschutzüberwachung wurde hier ebenfalls für diesen Einsatzabschnitt übernommen.